Rund zwei Prozent mehr in der chemischen Industrie

betriebsrat kollektivvertrag


Die chemische Industrie umfasst ca. 47.000 Beschäftigte. Die Kollektivvertragsverhandlungen zwischen den Gewerkschaften PRO-GE und GPA auf der einen Seite und dem FCIO (Fachverband der Chemischen Industrie Österreichs) konnten bereits in der zweiten Runde am 29. April zu einem erfolgreichen Abschluss gebracht werden. Der Trend der Kurzverhandlungen scheint sich also bis auf einzelne Ausnahmen weiter fortzuführen. Die KV-Mindestlöhne werden ebenso wie die Ist-Löhne und Lehrlingseinkommen mit 1. Mai um 2,0 Prozent erhöht. Das ist etwas höher als viele Branchen. Etliche Abschlüsse liegen bei ungefähr 1,5 Prozent.

Naturgemäß sind beide Parteien nach einer schnellen Einigung erfreut. Die PRO-GE freut sich über den relativ hohen Abschluss und sieht damit auch eine Ankurbelung der Kaufkraft. Die Arbeitgeberseite freut sich über eine partnerschaftliche Lösung, die der unsicheren Wirtschaftssituation Rechnung trägt. Man kann also von einer guten Kompromisslösung ausgehen.

Das Ergebnis im Überblick

  • Erhöhung der Mindestlöhne um 2,0 Prozent
  • Neuer kollektivvertraglicher Mindestlohn 2045,23 Euro
  • Erhöhung der IST-Löhne um 2,0 Prozent
  • Erhöhung der Lehrlingseinkommen um 2,0 Prozent
  • Erhöhung der Schicht- und Nachtarbeitszulagen um 2,0 Prozent
  • Erhöhung der Aufwandsentschädigungen und Messegelder um 1,3 Prozent
  • Geltungstermin: 1. Mai 2021
  • Laufzeit: 12 Monate (Quelle PRO-GE)

Gehaltstabelle

Gehaltstabelle 2021 chemische Industrie

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