SP: Tipps rund ums Home-Office. Update vom 05. März 2020

Von zuhause aus zu arbeiten: Für viele Menschen ein Traum, für andere ein Horror… egal wie wir das Phänomen sehen: Home Offices sind mehr als ein Trend. Home Offices sind mittlerweile ein fixer Bestandteil unserer Wohnungen und unserer Arbeitskultur.

Viele von uns arbeiten als Angestellte im Home Office und erledigen Arbeiten für unseren Dienstgeber von zu Hause aus. Ein solches Home Office kann alleine schon durch einen Firmen-PC mit entsprechender Anbindung an das Unternehmen gekennzeichnet sein.

Allerdings gibt es auch die klassischen Freelancer*innen und Heimarbeiter*innen, die selbständig von zu Hause arbeiten: selbständige Buchhalter*innen oder Blogger*innen etwa. Für sie ist das „Arbeitszimmer“ die eigentliche Betriebsstätte und diese wird dann auch steuerlich berücksichtigt. Aber dazu später mehr.

Ob als Freelancer*in oder Angestelle*r; effizientes Arbeiten von zuhause aus ist nicht immer so einfach. Das weiß ich aus persönlicher Erfahrung. Ich empfinde das Arbeiten im Home Office als herausfordernd – und ich denke ich bin damit nicht alleine.

Um Ihnen die Arbeit von Zuhause aus zu erleichtern, habe ich Ihnen einige Tipps zusammen gestellt.

Bild von tookapic auf Pixabay
Arbeiten im Home Office ist nicht immer einfach

(1) Richten Sie Ihr Home Office gut ein?

Sie arbeiten am liebsten mit Ihrem Laptop am Küchentisch. Das ist schon in Ordnung. Aber bedenken Sie, dass Sie den Küchentisch stets abräumen müssen. Sollten Sie ausreichend Platz haben, ist es sinnvoll den Arbeits- und Privatbereich zu trennen. Dabei ist eine gute Ausstattung richtig. Die Firma Kaiser + Kraft bietet so zum Beispiel Komplettlösungen für kleine Büros an, die nicht nur gut aussehen, sondern auch professionelles Arbeiten ermöglichen. Sie sollten bei Ihrem Home Office nicht auf den Kinderschreibtisch Ihrer erwachsenen Tochter zurückgreifen, sondern passende Möbel zusammen stellen. Achten Sie also auch auf eine ergonomische Gestaltung des Arbeitsplatzes. Kaiser + Kraft hat so zum Beispiel auch Fußstützen im Programm. Sie wollen ja schließlich regelmäßig und gut arbeiten. Auch sollten Sie über eine gute Ausleuchtung Ihres Arbeitsplatzes nachdenken.

(2) Die richtige Einstellung

Diese können Sie leider nicht kaufen. Aber Sie können sich die Einstellung erarbeiten. Wenn Sie nicht schon vorgegebene Zeiten im Home Office verbringen müssen, setzten Sie sich Zeiten in denen Sie konsequent arbeiten. Sobald Sie sich an den Schreibtisch setzen, müssen Sie in den Arbeitsmodus schalten und private Dinge außen vor lassen.

(3) Entscheiden Sie sich für die richtige Kleidung

Es macht einen riesigen Unterschied, ob Sie im Pyjama eben mal Ihre Mails checken oder ob Sie nach Ihrer Morgenroutine frisch angezogen am Schreibtisch sitzen. Die richtige Kleidung hilft auch bei der Einstellung. Meine Frau geht sogar noch einen Schritt weiter: Sie macht sich – wie sie es nennt – ausgehfertig (Schminke, Frisur) bevor sie sich an den Schreibtisch setzt.

(4) Machen Sie sich einen Plan und setzen Sie Prioritäten

To-Do-Listen und fixe Redaktionspläne sowie Deadlines sind eine wertvolle Sache. Man gerät sonst leicht ins Schwimmen. Nutzen Sie ein Whiteboard um sich eine Übersicht zu schaffen oder einen Wochenplan aufzuzeichnen.

Setzen Sie dabei Prioritäten. Diesen Tipp liest man immer wieder. Aber welche Prioritäten soll ich setzen? Das was wichtig ist zuerst? Oder das was ich schnell erledigt bekomme zuerst, um mehr Zeit für die wichtigen Aufgaben zu haben? Beides hat etwas für sich. Leichte einfache Tätigkeiten gleich zu erledigen, erleichtert es Ihnen in den Arbeitsfluss zu kommen und verschafft Ihnen erste Erfolgserlebnisse. Andere wollen sich die größten Brocken so schnell wie möglich wegschaufeln und freuen sich, wenn nur mehr „Peanuts“ auf dem Teller liegen. Auf jeden Fall sollten Sie darauf achten, Ihren Kalender nicht zu voll zu stopfen. Erstens brauchen Sie Pausen (siehe unten), zweitens brauchen Sie Raum für Dinge, die länger dauern oder unvorhergesehene Themen. Wie Sie die Listen anordnen, unterliegt den persönlichen Befindlichkeiten. Wir funktionieren als Individuen sehr unterschiedlich. Probieren Sie aus, was Ihnen mehr liegt.

(5) Ablenkungen vermeiden

Schmeißen Sie alle Spiele vom PC, schalten Sie ihr privates Handy aus und stellen Sie Ihren Arbeitsmodus auf Autopilot. Sollten Sie sehr konzentriert arbeiten wollen, können Sie ja auch ein „Bitte nicht stören“-Schild an die Bürotür hängen oder „Noise Cancelling“ Ohrenstöpsel einsetzen. Habe ich schon gesagt, dass Sie die privaten Dinge verschieben sollen… Wenn es Ihnen schwer fällt, die Trennung zwischen “Privat” und “Job” vorzunehmen, teilen Sie sich intensive Phasen des Arbeitens (z.B. eine halbe Stunde) und eine kurze Pause in der Sie sich Ihren Kaffee gönnen und kurz mit Ihrer besseren Hälfte plaudern ein.

Quelle Pexels Pixabay
Ausreichend Pausen machen ist wichtig

(6) Machen Sie ausreichend Pausen

Generell sollten Sie diesen Tipp für den Arbeitsrhythmus beherzigen. Lieber kurze intensive Arbeitsphasen mit entsprechenden sehr kurzen Pausen als lange Phasen mit langen Pausen. Aber im Endeffekt entscheiden hier der persönliche Rhythmus und die Aufgaben.

(7) Dinge auslagern, für die Sie nicht zuständig sind oder die Sie nicht erledigen können

Egal ob als Angestellte*r im Home Office oder als Selbständige*r: Lagern Sie Dinge aus, die Sie nicht erledigen können oder für die Sie nicht zuständig sind. Konzentrieren Sie sich auf Ihre Kernaufgaben. Nur weil Sie im Home Office arbeiten, bedeutet das nicht, dass Sie auf einmal die Buchhaltung übernehmen sollen – vor allem nicht dann, wenn Sie es nicht können oder es einfach nicht Ihr Bereich ist. Auch als Selbständiger gilt: Ein*e Steuerberater*in ist in den meisten Fällen sein/ihr Geld wert.

Dies gilt ebenso bei der Einrichtung Ihres Home Offices. Fahren Sie nicht von Pontius zu Pilatus und wieder zurück, sondern organisieren Sie sich Ihr gesamtes Home Office und alles was Sie im Betrieb brauchen bei den Profis von Kaiser + Kraft. Das Unternehmen verfügt über nahezu alle Produkte für Home Office, Betrieb oder Unternehmen. Alles aus einer Hand sozusagen. Dazu gibt es noch eine 3Jahresgarantie und ein 30 Tagerückgaberecht.

Zu guter Letzt noch der Hinweis zur steuerlichen Absetzbarkeit des Home Offices

Bisher galt folgendes: Nicht jedes Home Office, das in der Wohnung eingelagert ist, kann in Österreich nicht in jedem Fall von der Steuer abgesetzt werden. Folgender Punkt ist dabei relevant (Quelle: Finanzministerium)

„Die Aufwendungen für ein in der Privatwohnung eingerichtetes Arbeitszimmer einschließlich Einrichtung sind grundsätzlich nicht abzugsfähig. Abzugsfähige Ausgaben liegen nur dann vor, wenn das Arbeitszimmer (nahezu) ausschließlich beruflich genutzt wird und den Mittelpunkt der gesamten betrieblichen und beruflichen Tätigkeit bildet.“ 

Finanzonline

Berufe, auf die das laut Wirtschaftskammer insbesondere zutrifft sind: Gutachter, Schriftsteller, Dichter, Teleworker, Maler, Komponist, „Heimbuchhalter“

Am 26. Februar 2020 wurde ein Ministerratsbeschluss zur besseren Absetzbarkeit von Arbeitszimmern im Wohnungsverband bringt eine wesentliche Erleichterung vor allem für Ein-Personen-Unternehmen. Ab 01. 01. 2021 können Unternehmer*innen maximal bis zu 1.200 Euro pro Jahr, also bis zu 100 Euro monatlich, für das Arbeitszimmer in der Wohnung als Betriebsausgabe geltend machen. (Quelle OTS0138, 26. Feb. 2020, 13:05)


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