Rezension: 111 Arbeitgeberfragen im Vorstellungsgespräch

Das Buch hat seit seiner Erstauflage im Jahr 1999 bereits einige Jahre auf dem Buckel. Doch allein der Umstand, dass das Buch seit seinem Erscheinen in mehreren Auflagen auf den Markt gebracht wurde, spricht für die Aktualität des Buches. Außerdem wird “111 Arbeitgeberfragen” auch immer wieder als Quellenangabe für Artikel zum Thema Vorstellungsgespräch zitiert.

Zur Autorin

Elke Eßmann ist Journalistin und Ratgeberautorin.
Nach der Matura, kaufmännische Lehre, anschließend Studium der Germanistik, Anglistik und Neueren Geschichte (Abschluss M.A.). 1990 begann Eßmann ihre Laufbahn als Journalistin mit einem Volontariat in der Bildredaktion des Harenberg Verlags in Dortmund. 1991-1993 Bildredakteurin im Harenberg Verlag. 1993-1995 Lektorin im Artcolor Verlag in Hamm. Seit 1995 selbstständig als Autorin und Lektorin. Ab 1999 Mitglied der Loop-Redaktionsgruppe (www.loop-redaktionsgruppe.de).

Zum Buch

In ” 111 Arbeitgeberfragen im Vorstellungsgespräch” listet Eßmann nicht nur die wichtigsten Fragen in Vorstellungsgesprächen auf, nein, sie bereitet den/die Leser*in auch auf ein Vorstellungsgespräch vor. Sie präsentiert ein Mustervorstellungsgespräch, gibt Tipps zur Vorbereitung und zur Eigenpräsentation.

Cover Elke Eßmann

Der Fragenkatalog ist gemäß einem typischen Gesprächsverlauf gegliedert in Fragen zur Begrüßung, zur Qualifikation, zum Unternehmen, zur Motivation und zur Persönlichkeit etc.

Viele Fragen sind längstens bekannt und gehören zu den Standards. Eine Frage wie: “Was sind denn Ihre Stärken?” sollte eigentlich niemanden mehr erschrecken, dennoch kommt die Frage oft in Gesprächen vor. Allerdings listet Eßmann weitere Fragen auf, die nach Stärken und Schwächen fragen. Diese sind oft in anderen Fragen versteckt. Daher ist das Stichwortregister am Ende des Buches sehr hilfreich. Hier kann man nach einem Themenkomplex suchen, in dem man nicht so fit ist und die entsprechenden Fragen heraussuchen.

Eine weitere Stärke des Buches besteht in einem Kapitel über Fragen für Berufsanfänger*innen. Allein anhand dieses Katalogs wird erneut deutlich, dass Auszubildende oder Berufsanfänger*innen anders rekrutiert werden müssen, als ihre berufserfahrenen Mitbewerber*innen.

Sehr verständlich

Auch enthält das Buch dankenswerterweise ein Kapitel über unangenehme bis unangebrachte Fragen. Eßmann erläutert auch bei diesen Fragen, die teilweise gegen die Gleichbehandlungsgesetze in Deutschland (aber auch in Österreich) verstoßen, die Absichten des Fragestellers oder der Fragestellerin und gibt gute Tipps, wie mit diesen Fragen umzugehen ist. Generell ist der Ton des Buches sehr sachlich und auch bei schwierigen Themen erweist Eßmann sich als unaufgeregte Autorin. Dies liegt daran, dass sie einerseits sehr verständlich schreibt und einen einfachen sehr systematischen Aufbau gewählt hat. Jede Frage wird erklärt. Die Absichten werden erläutert. Andererseits präsentiert sie auch die passenden Strategien, wie mit den einzelnen Fragen umgegangen werden soll.

Rezensionen der anderen:

Transparenzhinweis: Ich habe das Buch selbst erstanden. Es handelt sich um kein Rezensionsexemplar. Die Rezension ist keine Auftragsarbeit

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