Mehrheit der Befragten gegen eine Streichung der AMS-Bezüge für Impfskeptiker*innen…

Umfrage Jobberie

Still und leise hatte Arbeitsminister Martin Kocher (ÖVP) Ende August einen Erlass verabschiedet, der weitreichende Folgen für AMS-Bezieher*innen hat. Der STANDARD berichtete (erst) am 16. September über den Umstand, dass Minister Kocher “in einem Schreiben das AMS dazu verpflichtet, Jobsuchenden das Arbeitslosengeld zu sperren, sofern sie sich auf eine zumutbare Stelle nur deshalb nicht bewerben, weil dort eine Impfung verlangt wird oder eine Stelle, die ihnen angeboten wird, nur deshalb nicht annehmen.” Bei einer derartigen Vereitelung kann das Arbeitslosengeld oder die Notstandshilfe sechs Wochen gestrichen werden.

Die JOBBERIE wollte es nun genau wissen. Das Ergebnis der nichtrepräsentativen Onlineumfrage fiel doch recht deutlich aus. Zugegeben: Die Fragestellung wurde zugespitzt formuliert. So fair muss man sein…

Auch die Tageszeitung “heute” startete zu diesem Thema eine Umfrage. Allerdings wurde bei der Fragestellung etwas differenzierter vorgegangen.

“Heute” wollte wissen: “Soll Jobsuchenden das Arbeitslosengeld gestrichen werden, weil sie eine Stelle ablehnen, bei der eine Impfung verlangt wird?”

Auch hier gab es eine Mehrheit, die sich gegen eine Verschlechterung der Zumutbarkeitsbestimmungen ausspach. Allerdings war das Ergebnis weitaus weniger eindeutig. Die Meinung war laut “Heute” gespalten: 45 Prozent befürworten dieses strenge Vorgehen, 48 Prozent sind dagegen. Das zeigt die Frage der Woche von “Unique Research” für “Heute” (500 Befragte, max. Schwankungsbreite ±4,4 Prozent). (Link zu “Heute“)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Seite verwendet Cookies, um die Nutzerfreundlichkeit zu verbessern. Mit der weiteren Verwendung stimmen Sie zu! Datenschutzerklärung